Lauschaer Glas Fasan naturgetreu

Lauschaer Glas Fasan naturgetreu
- Naturgetreu: mit allen Charakteristika eines Fasans
- Traditionshandwerk: in die Form mundgeblasenes Glas
- Kunstvoll: handbemalt, mit echter Fasanenfeder besteckt
Allgemeine Informationen
Majestätischer Farbtupfer
Phasianus colchicus – in der wissenschaftlichen Taxonomie wurde der Fasan benannt nach dem Fluss Phasis (dem heutigen Rioni in Westgeorgien), der durch die sagenumwobene Region Kolchis floss. Genau dorthin segelten der griechische Held Jason und die Argonauten auf der Suche nach dem Goldenen Vlies. Der Sage nach brachten sie den Fasan auf ihrer Rückreise nach Griechenland mit – und von dort aus verbreitete sich der Vogel nach und nach in ganz Europa. Wahrscheinlich hatten weder Jason noch die Argonauten oder gar ein Goldenes Vlies die Finger im Spiel, gesichert aber ist, dass bereits die alten Griechen und Römer Jagdfasane hielten, denn der in China heimische Vogel galt ihnen als Delikatesse. Heute kennt jeder Europäer den Fasan: Vor allem das Männchen ist einfach unverkennbar, wenn es mit seiner leuchtend bunten Kopffärbung, dem bronzefarben bis kupferrot schimmernden Gefieder und den prachtvoll langen Schwanzfedern majestätisch über Feld und Wiese schreitet.
All diese Charakteristika bildet auch unser in die Form mundgeblasene Fasan ab – und die Schwanzfeder ist eine echte Fasanenfeder. Vorteil des Schmuckstücks aus Lauschaer Glas: Es wird nicht, wie sein natürliches Vorbild, zu Ihrem Schrecken plötzlich mit lautem Ruf aus Ihrer Weihnachtsdekoration aufflattern. Stattdessen wird es in aller Ruhe und Gelassenheit den ihm zugewiesenen Platz einnehmen, friedlich auf seiner Metallfeder wippen und einen weiteren dekorativen Farbtupfer im Lichterglanz Ihrer festlichen Arrangements setzen.
Reine Formsache. Christbaumschmuck zwischen Kunsthandwerk und Serienfertigung
Als Formsachen bezeichneten die Lauschaer Glasbläser früher den figürlichen Glasschmuck, der „vor der Lampe“ in zweiteilige Negativformen eingeblasen wurde. Die Lampe ist heute wie damals der Gasbrenner, dessen Flamme das Glas zähflüssig und formbar hält. Und auch die Formen, die verwendet werden, sind dieselben wie vor 100 oder 150 Jahren. Meist bestehen sie aus Keramik und sind mit Vorsicht zu behandeln, denn um sie zu erhalten – und im Gebrauch nicht zu überhitzen –, müssen die Formen in regelmäßigen Abständen schonend wieder ausgekühlt werden. So können in einem Zug nicht mehr als 150 Figuren oder Ornamente geblasen werden. Nur das Ausgangsmaterial ist ein anderes als früher, denn anstelle von eigens für diesen Zweck gezogenen Glasrohren werden inzwischen bereits vorgefertigte Kolben aus farblosem Kalk-Natron-Glas verwendet.
Und die ganze Vogelschar
Tierfiguren und insbesondere Vögel als Allegorien menschlicher Eigenschaften fanden am Christbaum traditionell ihren Platz. Der Erzählung nach sollten es symbolhaft mindestens ein männlicher und ein weiblicher Vogel sein, die sich begegnen. Ganz handfest ist aber der kompakte Vogelkörper einfach sehr gut geeignet, in Formen eingeblasen zu werden. Zu einer Seite des Glaskolbens kann anschließend frei der feine Vogelschnabel ausgezogen und zur anderen die Schwanzfeder befestigt werden. Diese bestand fast immer aus zugeschnittener Glasseide, erst im 20. Jahrhundert wurden echte Vogelfedern modern.
Hinweis:
Bestimmte Herstellungsschritte finden in Handarbeit statt. Geringe Maß- und Farbabweichungen können daher vorkommen.
Produktinformation
Artikelnummer 220330
- Naturgetreu: mit allen Charakteristika eines Fasans
- Traditionshandwerk: in die Form mundgeblasenes Glas
- Kunstvoll: handbemalt, mit echter Fasanenfeder besteckt
Formgeblasenes Glas, handbemalt, mit einer Fasanenfeder verziert. Der Vogel sitzt auf zwei Metallfedern mit einer Klemme. Länge 29 cm, Breite 4 cm, Höhe 7 cm. Gewicht 18 g.
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